Samson SlurryLab Gülleanalysetechnik: Wissen was drin ist Plus

Samson arbeitet zusammen mit NanoNord an einer Technik zur Gülleanalyse mit NMR-Scannertechnik: dem SlurryLab. Rene Koerhuis von Trekker hat sich bei Samson umgehört.

Gut zu wissen

- Die NMR-Technik analysiert ­Flüssigkeiten nach dem Prinzip der Kernspintomografie.
- Der Sensor von NanoNord bestimmt N,P und K genau. Er braucht keine Referenzdaten.
- Problematisch ist die diskontinuierliche Messung sowie die noch zu lange Zykluszeit für eine Messung.


Bereits seit 2005 arbeiten viele Hersteller an der Technik, mit Hilfe von Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIR) die Inhaltsstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium bestimmen und den Trockensubstanzgehalt der Gülle bzw. des ­Gärrestes erfassen zu können.

Allerdings ist die Nah-Infrarot-Spektroskopie keine direkte Art Inhaltsstoffe zu ­messen, sondern die Systeme überprüfen lediglich einen „Fingerabdruck“ des Mediums und vergleichen diesen mit den System-bekannten Daten. Für eine möglichst hohe Genauigkeit muss das System also mit vielen Referenzdaten (Fingerabdrücken) gefüttert sein, damit die tatsächlichen Werte der Gülle angezeigt werden können.

MRT für Gülle

Auch Samson bietet zwar für seine Tanks ein System mit NIRS-Technik an, nach eigenen Angaben ist ein NIRS-System aber zu ungenau. Daher hat man sich gegen eine Entwicklung von NIRS- und für die NMR-Technik entschieden. Vor drei Jahren begann Samson die Zusammenarbeit mit der dänischen Firma NanoNord, die die Gülle mit Hilfe der Nuklearen Magnetischen Resonanz (NMR) Spektroskopie analysiert. NanoNord entwickelte zusammen mit der dänischen Universität Aarhus diese Technik, um Sand und Aluminiumteile in Schweröl aufzuspüren, die Schiffsmotoren großen Schaden zufügen können.

Aufgrund der...

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