CEMA: Europäische Landtechnik-Industrie erwartet weiteres Wachstum

Während sich die Aussichten für die globale Wirtschaft eher verschlechtern, ist die europäische Landtechnik-Industrie weiterhin optimistisch, dass ihr Absatz dieses Jahr das hohe Niveau von 2011 noch

Während sich die Aussichten für die globale Wirtschaft eher verschlechtern, ist die europäische Landtechnik-Industrie weiterhin optimistisch, dass ihr Absatz dieses Jahr das hohe Niveau von 2011 noch übertrifft. „Der Auftragseingang unserer Unternehmen ist bis zum Ende des Jahres 2011 kontinuierlich gewachsen“, sagte Ralf Wezel, Generalsekretär des europäisches Spitzenverbandes der Landmaschinenhersteller CEMA.

Aufgrund dieser günstigen Entwicklung hat sich das Geschäftsklima, das monatlich in einer repräsentativen Umfrage ermittelt wird, in den letzten beiden Monaten wieder einmal verbessert. Die Branche befindet sich in einer regelrechten Boomphase. Nur 13 Prozent der Unternehmen sind gegenwärtig mit ihrer geschäftlichen Situation unzufrieden. Fast jedes zweite Unternehmen erwartet in den nächsten sechs Monaten weiter steigende Umsätze.

Nach vorläufigen Schätzungen ist der Umsatz der Landtechnik-Industrie in der Europäischen Union in 2011 um 20 Prozent auf 26 Milliarden Euro gewachsen. Der EU-Inlandsmarkt ist um 15 bis 20 Prozent gewachsen. Die wichtigen osteuropäischen Märkte (vor allem Russland, Ukraine), sind nach dem starken Rückgang in den Jahren 2009 und 2010 in einem noch wesentlich stärkeren Umfang gewachsen. Die letzten Ergebnisse der CEMA-Umfrage zeigen, dass sich die Erholung der osteuropäischen Märkte auch in 2012 fortsetzt. Die Länder der früheren GUS haben in den vergangenen Monaten die Spitzenränge der Wachstumsmärkte eingenommen.

Auf der anderen Seite scheinen die „Brot-und-Butter-Märkte“ Frankreich und Deutschland die starken Pfeiler für die günstige Entwicklung der Europäischen Landtechnik-Industrie zu bleiben. Basierend auf dem sehr starken Wachstum in 2011 verzeichnen die französischen und deutschen Vertriebspartner sehr gute Auftragseingänge. Das führt zu der Annahme, dass die Verkäufe in der ersten Jahreshälfte 2012 noch höher sein werden als im gleichen Vorjahreszeitraum. Für die zweite Jahreshälfte 2012 wird jedoch eine eher schwächere Nachfrage erwartet.

Bei diesen Aussichten könnte der Umsatz der europäischen Landmaschinen-Industrie in 2012 noch einmal um 5 Prozent wachsen. Aufgrund der hohen Kapazitätsauslastung investieren die Hersteller in ihre Produktionsanlagen, und sie beabsichtigen auch, neue Mitarbeiter einzustellen – vorausgesetzt, dass der Arbeitsmarkt genügend Arbeitskräfte mit der erforderlichen Qualifikation bereithält.


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