John Deere Druschprojekt 2020: Druschleistung unter Praxisbedingungen Plus

John Deere hat den X9 als 100-t-Drescher vorgestellt. Was das unter Praxisbedingungen bedeutet, hat der Hersteller in Mecklenburger Weizen getestet. Wir waren dabei!

Gut zu wissen

- Beim Korn-Stroh-Verhältnis von 1 : 0,6 sind über 100 t/h Korn bei weniger als 1 % Verlust möglich.
- Samt Wendezeiten schafft der X9 dann zwischen 80 und 90 t/h.
- Drischt man nachts durch, bleiben im Mittel gut 60 t/h bei max. 1,5 % Verlusten (44 % Strohfeuchte).

Alle, die sich mit dem Mähdrusch beschäftigen, wissen, von wie vielen Faktoren die Leistung eines Mähdreschers abhängt. Genau deshalb hat uns John Deere am 8. August 2020 an die Ostsee gebeten, um auf dem Gut Groß Walmstorf nahe Wismar bei dem neuen Rotormähdrescher X9 1100 sowie dem Sechsschüttler-Mähdrescher T670i (Beitrag im Anschluss) einen Druschtag lang Durchsätze, Kornqualitäten und -verluste zu dokumentieren. Und mit einem „Druschtag“ waren dabei durchaus 24 Stunden gemeint, wenn die Bedingungen dies zuließen.

John Deere Druschprojekt: Keine „Laborbedingungen“

John Deere hatte die Mähdrescher tags zuvor eingestellt und die Weizenparzellen angeschnitten. Dabei handelte es sich um betriebsübliche Flächen in ziemlich kupiertem Gelände mit den für Mecklenburg typischen Grüninseln bei Flächengrößen von knapp 20 bis über 150 ha.

Insgesamt war der X9 auf drei Flächen im Einsatz, die alle ohne Schneidwerksab- und -anbau erreichbar waren. Der Weizen stand komplett und brachte Erträge von 8,8 bis 9,7 t/ha (Kasten: „Die Rahmenbedingungen“). Dementsprechend fiel der Startschuss für den Drusch-Einsatz bei besten Witterungsbedingungen morgens um 9:30...

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