Neuheitenvorstellung Lely Future Farm Days: Die Visionen werden konkreter Plus

Zum zweiten Mal lud Lely Anfang Oktober zu den „Future Farm Days“ ein — diesmal Online. Präsentiert wurden drei Neuheiten, von denen eine in Kürze verfügbar ist.

Gut zu wissen

- Lely Sphere reinigt bis zu 70 % Ammoniak aus der Stallluft ab.
- Mit dem Lely Exos können arrondierte Betriebe wohl bald rund um die Uhr Grünfutter vorlegen.
- Die Managementsoftware Lely Horizon ersetzt demnächst das aktuelle Programm T4C. Die Umstellung erfolgt sukzessive.

Es gehört zur Tradition des Melk­technikherstellers Lely, in unregelmäßigen Abständen hauseigene Neuentwicklungen im Rahmen einer größeren Veranstaltung zu feiern. Vor zwei Jahren benannte das Unternehmen die Veranstaltung jedoch in „Lely Future Farm Days“ um — mit dem Ziel, neben zur Markt­reife entwickelten Maschinen auch Ideen für einen zukünftig existierenden Milchviehbetrieb vorzustellen.

Und so präsentierte man vor zwei Jahren nicht nur den mehr als 10 000 Mal verkauften Melkroboter A5, sondern auch die Hofmolkerei Orbiter (profi 11/2018, „Meine Milch kann mehr“). Nach einer längeren Erprobungsphase sind davon inzwischen drei Anlagen in Betrieb gegangen.

Die Veranstaltung fand mit Blick auf Corona dieses Mal leider nur im Internet statt. So konnten wir von profi erstmals weder einen Blick unter die Haube werfen noch mit einem Techniker vor Ort über die Neuentwicklungen diskutieren.

Die gute Nachricht: Mit dem Managementprogramm „Horizon“ als Nachfolgetechnologie von T4C wird nur eine von drei Neuvorstellungen in absehbarer Zeit auch in Deutschland verfügbar sein. Bis zur Markteinführung des neuen Abluftreinigungssystems „Sphere“ oder des Systems „Exos“ zur autonomen Fütterung von Gras werden wir also gewiss noch die Zeit für einen ausführlichen Praxiseinsatz der Neuentwicklungen von Lely haben.

Weitere Neuigkeiten von Lely

Lely verdoppelt gerade am Firmensitz in Maassluis (Niederlande) durch den Bau neuer Werkshallen seine Produktionsfläche. Aktuell entsteht auch ein neues Werk in Pella im US-Staat Iowa, so André van Troost, CEO von Lely.

Nachdem in 2018 und 2019 der Verkauf des damals neu eingeführten Melkroboters Astronaut A5 regelrecht boomte, bereitet die Corona-Pandemie jetzt auch Lely Pro­bleme — nicht zuletzt durch persönliche Schicksale. Mit Blick auf einen wachsenden Wohlstand in der Welt und einen im Jahre 2050 geschätzt bis zu 70 % höheren Absatz bei landwirtschaftlichen Produkten zeigt sich van Troost aber zuversichtlich. So sei der Verkauf von Melkrobotern in China und Lateinamerika bereits gut angelaufen.

Um Lely-Kunden während der weiterhin bestehenden Corona-Problematik adäquat fortbilden zu können, baute Lely das Angebot an Onlineseminaren massiv aus. Und damit die über die Welt verstreute Kundschaft mit dem Kauf eines Lely-Produkts zufrieden sein kann, gibt es heute 200 Lely-Center mit 2 000 Servicetechnikern sowie 1 600...


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