Elektronik | Im Internet mit Berufskollegen diskutieren: Aus dem profi-Forum 02/23

Im Internet mit Berufskollegen diskutieren: Aus dem profi-Forum 02/23

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(Bildquelle: Redaktion profi)

Egon T.: Wer hat einen Krone Swadro mit Liftzinken im Einsatz? Ist die Futterverschmutzung bei dem Schwader mit Lift­zinken wirklich geringer als mit normalen Zinken? Wir schwaden nur Heu damit.
Andreas F.: Ich schwade das Heu mit den Liftzinken am Krone Swadro etwa 1,5 bis 2 cm höher als mit normalen Zinken.
Theodor A.: Man muss die Maschine im Ganzen sehen. Die Liftzinken alleine sind nicht alles. Aber in Kombination mit dem sogenannten Jet­effekt, der Bodenanpassung, der Robustheit, dem Schwadbild usw. machen sie ihn zu einem top Gerät, wie ich finde. Siehe hierzu auch die profi-Tests.
Wir schwaden mit dem Krone Swadro mit Liftzinken Heu für rund 1 500 Rundballen im Jahr und sind begeistert. Wir haben festgestellt, dass mit den Liftzinken auf jeden Fall mehr Flächenleistung bei gleicher Qualität bzw. mehr Qualität bei gleicher Flächenleistung erreicht wird.
Horst J.: In puncto Flächenleistung sind die Liftzinken top. Trotzdem habe ich nach der ersten Saison wieder auf normale Zinken umgestellt. Der Grund: Ich habe sehr steile Flächen. Wenn dort der Traktor die Grasnarbe aufreißt, nehmen die Liftzinken das Material mit. Es fällt nicht wieder ­herunter. Die geraden Zinken verlieren die mitgenommene Grasnarbe wieder.
Torsten S.: Ich musste an meiner neuen Pflanzenschutzspritze feststellen, dass darin die Mittel vermehrt zum Schäumen neigen als bei meiner alten. Die neue Spritze hat 2 000 l Nennvolumen. Bei 1 500 l Füllstand läuft sie schon über. Das Schäumen lässt sich nur mit einem Schaumstoppmittel unterbinden. Das Was­ser ist aus dem Brunnen oder Regenauffang­behälter. Das Rührwerk stellen wir auf die kleinste Stufe oder ganz aus. Kann das starke Schäumen an dem Kunststoffbehälter der neuen Spritze liegen?
Leonhard I.: Eventuell liegt das vermehrte Schäumen an der Einspülschleuse. Am wenigsten schäumt es, wenn die Schleuse die Mittel von unten in den gefüllten Tank drückt. Wie weit füllst du deine Spritze, bevor du die Mittel einspülst?
Torsten S.: Die Pflanzenschutzspritze wird über die automatische Ansaugung befüllt und die Pflanzenschutzmittel werden etwa ab einem Viertel der Tankfüllung zugegeben.
Ludwig N.: Kann es sein, dass die Ansaugung irgendwo Luft zieht?
Gerd M.: Über die Einspülschleuse sollte möglichst keine oder nur kurzzeitig Luft mit angesaugt werden — also Einspülschleuse kurz benetzen und die Mittel solo einfüllen, dann mit Klarwasser nachspülen. Oder du kannst auch die Mittel mit zusätzlichem Spülwasser einfüllen und dann leersaugen und auf Rühren umschalten, nachdem die Einspülschleuse gespült ist.
Christian F.: Ja genau: In der Einspülschleuse muss immer genügend Wasser sein und darf nur ganz kurz reine Luft ziehen. Das Rührwerk erst einschalten, wenn an allen Düsen Brühe ansteht.
Martin C.: Ich möchte mir ein Frontgewicht für unseren MF 5713 mit Fronthydraulik zulegen. Das Gewicht wird beim Pflügen mit einem Vierschar-Volldrehpflug sowie beim Grubbern mit einem Köckerling Trio 300 benötigt. Reichen 600 kg?
Dirk F.: Der Schlepper sollte etwa in derselben Klasse kämpfen wie mein Fendt 313. Für den habe ich ein 600-kg-Frontgewicht angeschafft. Das passt gut bei schweren Heckanbaugeräten wie einer Pflanzenschutzspritze mit 1 500 l Tank oder einer 3-m-Drillkombi. Der leere Schlepper wird damit schon sehr kopflastig. Ich würde daher kein schwereres Gewicht anbauen.
Martin C.: Ich habe zur Zeit auch ein 600 kg schweres Betongewicht im Einsatz. Das Gewicht kommt beim Pflügen und beim tiefen Grubbern in das Fronthubwerk. Die Luft lasse ich in den Reifen auf 0,8 bar ab. Der MF zieht dann ordentlich. Das Drillen habe ich bisher ohne Frontgewicht gemacht. Hierbei lasse ich allerdings den Frontlader dran. In diesem Herbst werde ich mal probieren, ohne Frontlader und dafür mit einer Crosskillwalze ohne Lenkbock zu drillen. Mal schauen wie das klappt.
Christian F.: Das notwendige Frontgewicht ist sehr von deinen Maschinen abhängig. Heutzutage ist in jeder Bedienungsanleitung für Dreipunkt-­An­baugeräte die Skizze und Berechnung für ausreichenden Ballast vorhanden. 20 % Zusatz­gewicht auf der Vorderachse sollten es sein.

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