Möscha Schleppschuhverteiler: Von Schwipp-Schwapp nach Klip-Klap

Möscha ist mit dem Schwenkverteiler groß geworden, hat für die Technik gekämpft und muss sich nun dem Gesetzeswillen beugen. Dass mit Resignation Schluss ist, zeigt das neue Schleppschuhgestänge mit interessanten Details.

Gut zu wissen

- Möschas Schleppschuhgestänge unterscheidet sich vom Wettbewerb durch das Tragrohr aus GFK.
- Der Schneckenverteiler ist ebenfalls eine Eigenentwicklung.
- Das Gestänge ist für kleine Fässer und Hanglagen prädestiniert.

Im Vergleich zum Schwenkverteiler ist ein Schleppschuhgestänge viel schwerer. Dieser Kritikpunkt und die streifenförmige Gülleablage verursachen bei einigen Betriebsleitern erhöhten Blutdruck. Dennoch gibt es mit der bodennahen Ausbringung Vorteile, die nach einigem Murren auch vom zweiköpfigen Familien-Team von Möscha eingesehen werden mussten.

So viel vorab: Der Schwenkverteiler bleibt bei Möscha im Programm, aber die Stückzahlen sind rückläufig, während die Nachfrage nach dem neuen Schleppschuh explodiert. Möscha ist seiner Linie treu geblieben und entwickelte nicht nach dem Mainstream, sondern nach eigener Philosophie ein Schleppschuhgestänge, das sich insbesondere für kleinere Fässer und Hanglagen eignen soll. Wichtigste Prämisse für diesen Einsatz ist außer dem geringen Gewicht eine gute Querverteilung des Düngers, ohne Störungen durch Fremdkörper.

Möscha Schleppschuhverteiler: GFK-Rohr als Ausleger

Neben einem zentralen Rahmen, der an das Fass geschraubt wird, stechen die Auslegerrohre hervor. Möscha gibt maximale Stabilität bei minimalem Gewicht an. So wiegt das 9 m breite Gestänge nach Angaben des Herstellers nur 500 kg.

Grund für das geringe Gewicht ist ein Ausleger aus einem gewickelten GFK-Rohr,...


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