Claas Xerion 5000 Trac TS

Xerion auf Samtpfoten Plus

Statt nur auf Rädern ist der Claas Xerion zukünftig auch auf Raupen zu haben. Dabei handelt es sich aber nicht um die TerraTrac-Laufwerke, die für den Axion entwickelt wurden, sondern um Triangel-Laufwerke vom Zulieferer Zuidberg — für weniger Bodendruck und mehr Zugkraft.

Gummiraupen-Laufwerke sind im Trend: Was vor über 25 Jahren mit der Challenger von Caterpillar sowie dem Quadtrac von Case IH begann, ist spätestens seit der Vorstellung des 9RX von John Deere zumindest bei­den Großtraktoren in Mode. Um auch dieses Marktsegment bedienen zu können, erweitert Claas nach eigenen Angaben jetzt auch das Angebot bei seinem Systemschlepper Xerion.

Xerion Trac TS ist die Bezeichnung für die Xerion-Variante mit vier Raupenlaufwerken. „TS“ steht dabei für „Track System“, und es gibt die Laufwerke ab Werk auch ausschließlich für den „Trac“ mit nicht drehbarer Kabine. Insoweit logisch, da der „Trac“ wohl am häufigsten für schwere Zug­arbeiten eingesetzt wird.Vorstellen könnten wir uns die Raupenlaufwerke aber auch sehr gut bei einem „SaddleTrac“ (vorne angeordnete Kabine) mit Gülleaufbau. Doch dazu kommen wir später noch mal…
Zunächst gibt es die Version „TS“ für den Xerion 4500 und 5000 mit 490 beziehungsweise 530 PS Maximalleistung. Die Leistung hat sich bei diesen Modellen mit der Um­stellung auf die Abgasstufe V auch nicht geändert. Es ist den Ingenieuren aber gelungen, aus dem Mercedes OM471 noch mehr Drehmoment „rauszukitzeln“. Sage und schreibe 2 600 Nm gibt Claas jetzt für den Xerion 5000 an, wenn die Zapfwelle eingeschaltet ist. Vorher waren es maximal 2 450 Nm, egal ob mit oder ohne Zapfwelle.

Gut zu wissen
- Mit der Abgasstufe V bekommt der neue Xerion mehr Drehmoment und das kleinste Modell 27 PS mehr.
- Außerdem hat er jetzt die Bedienarmlehne vom Traktor mit Cebis Touch und seitlich drehbarem Sitz.
- Neu sind die Raupen für 65 000 Euro Aufpreis, max. 30 km/h aber auch 30 t zul. Gesamtgewicht.

Komplett ersetzt wird der Xerion 4000 mit Einführung der Abgasstufe V: Dafür gibt es den neuen Xerion 4200, der statt der 320 kW/435 PS zukünftig sehr ordentliche 340 kW/ 462 PS Maximalleistung bietet.
Äußerlich erkennt man die geänderte Abgastechnik nur an dem Endrohr des rechts seitlich unterhalb der Kabine angeordneten Auspuffs: Es ist von der hinteren Kabinenecke an die vordere gewandert. DOC, DPF und SCR-Katalysator sitzen dabei nach wie vor komplett außerhalb des Sichtfeldes vom Fahrer.
Erwähnenswert ist auch das geänderte Design unterhalb der Abgastechnik. Das soll Materialansammlungen reduzieren und den Zugang zum Hydraulikölfilter erleichtern. Ebenfalls feine neue Details in der Motorperipherie sind der Wassersensor im Dieselfilter sowie der „elektronische Ölpeilstab“. Der überprüft vor jedem Motorstart automatisch den Ölstand und zeigt im Cebis den entsprechenden Nachfüll- bzw. Ablassbedarf in Litern an.

Apropos Cebis: In der Kabine sticht sofort ins Auge, dass der Xerion jetzt auch die bekannte Bedienarmlehne von den Traktoren statt die der Erntemaschinen hat. So fallen zum Beispiel die beliebten...

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Artikel geschrieben von

Hubert Wilmer

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