Praktisch | Drehmomentschlüssel von Stier: Nicht zu fest!

Drehmomentschlüssel von Stier: Nicht zu fest!

Der Drehmomentschlüssel von Stier ist erschwinglich, und es gibt ihn in verschiedenen Abstufungen. Wir haben ein kleineres Exemplar getestet.

Mit rund 30 cm Hebellänge muss man bei kleineren Schrauben mit Vorsicht hantieren. Die Verriegelung ist sinnvoll, da die Drehmomentverstellung leichtgängig ist. (Bildquelle: Bertling)

Meist werden kleine Schrauben viel zu fest angezogen — die Gefahr steigt, sie abzu­drehen. Trotzdem sind Dreh­moment­schlüssel ab 10 bis 20 Nm Anzugsmoment häufig Mangelware in Hofwerkstätten. Ein erschwingliches Modell für dieses Segment fanden wir bei conto­­rion.de. Dort stießen wir auf den Stier Drehmomentschlüssel mit Umschaltknarre.
Das zertifizierte Werkzeug gibt es in den Varianten von 10 bis 50, 20 bis 100, 40 bis 200 und 80 bis 400 Nm Anzugsmoment. Wir kauften die zweitkleinste Variante für 72,77­ Euro (inkl. MwSt.) und ½-Zoll-Nussaufnahme. Das Werkzeug wird in einem länglichen Kunststoffkoffer geliefert. Insgesamt ist der erste Eindruck positiv. Vor allem der Ratschenkopf mit Entriegelungsfunktion gefällt uns. Der Griff aus Hartplastik fühlt sich allerdings etwas billig an. Gummiert wäre er deutlich angenehmer.
Mit einem Hebel von 32 cm vom Drehpunkt bis Mitte Griff ist beim Anziehen kleiner Schrauben etwas Feingefühl gefragt. Die Drehmomentanzeige ist durch eine Kunststoffscheibe geschützt und gut einsehbar. Striche teilen in 5er-Schritten die Skala, die Beschriftung erfolgt in 25er Schritten — etwas dürftig. Auf welcher Position man sich befindet, sieht man auf einer Anzeige darüber. Eine Umdrehung des Griffs bedeutet 5 Nm mehr oder weniger.
Bei unseren Messungen des Auslösemoments mit Hilfe einer Kraftmessnabe fiel auf, dass der Schlüssel bei geringen Anzugsmomententen bis etwa 35 Nm innerhalb der vom Hersteller angegebenen Toleranz von +/– 3 % arbeitet. Bei höheren Anzugsmomenten konnten wir bis zu 9 % unterschrittene Werte messen — das ist nicht optimal.

Gurt aufrollen mit dem Schrauber

Mit dem Spanngurt-Aufroller Accu Winder des dänischen Unternehmens Dynello sollen sich bis zu 50 mm breite Gurte mit maximal 13 m Länge aufrollen lassen. Der Mechanismus wird per Akkuschrauber angetrieben. Der Schaft für das Bohrfutter misst laut Hersteller 10 mm im Durchmesser, weshalb jeder gängige Akkuschrauber mit 13-mm-Bohrfutter genutzt werden kann. Der Gurt wird zunächst durch die unteren zwei Führungsstäbe gefädelt und oben im drehbaren Fingerpaar eingehängt. Anschließend ­betätigt man den Akkuschrauber und der Gurt rollt sich auf. Der aus rostfreiem Stahl und Aluminium hergestellte Aufroller wird bei dynello.com für 79,95 Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten.
79,95 auf dynello.com

Wasserkocher von Makita

Die akkubetriebene Kaffeemaschine von Makita haben wir bereits in der Ausgabe 5/2019 von Stark vorgestellt. Jetzt erweitert Makita sein Sortiment um den akkubetriebenen Wasser­kocher DKT360Z. Laut Hersteller fasst das Gerät bis zu 0,8 l Wasser. Mit zwei 18-Volt-Akkus soll das Wasser in unter 10 Minuten zum Kochen gebracht werden. Die Kanne ist doppelwandig und isoliert. So soll die Außenwand kühl und das Wasser im Inneren warmgehalten werden. Zudem wirbt Makita mit einer Auslaufsperre, um das heiße Wasser vor unkontrolliertem Austritt zu hindern. Mit einer Taste löst man die Sperre. Per Griff soll sich das Gerät leicht tragen lassen und sich z. B. für die Outdoor-Arbeit ­eignen. Den Kocher gibt es z. B. bei alternate.de ab 169,90 Euro (inkl. MwSt.) ohne Akkus und Ladegerät.
Ab 169,90 € auf alternate.de

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