Kommentar | Kommentar von Stefan Tovornik: Auf unsere Zukunft

Kommentar von Stefan Tovornik: Auf unsere Zukunft

Das letzte Gründungsmitglied der Zeitschrift profi verlässt die Redaktion.

Stefan Tovornik, profi-Fotograf (Bildquelle: Tovornik)

Eins, zwei, drei, im Sauseschritt eilt die Zeit — wir eilen mit. Wilhelm Busch hatte recht. Es ist noch nicht lange her, dass ich die Stellenanzeige in einer Fotografenzeitschrift gelesen habe. Drei Zeilen, die mein Leben veränderten. Das ist jetzt über 34 Jahre her, und mein Berufsleben neigt sich dem Ende, zumindest in der bisherigen Form.

Die Zeit ist schnell vergangen

Und doch ist viel passiert. Allem voran die Digitalisierung unserer Welt. Das Internet ist schon lange an jeder Milchkanne. Wir speichern unsere Daten in Wolken. Der Fotograf legt keine Filme mehr ein. Jeder hat heute die Welt in seiner Hosentasche. Der Schlepper sagt dem Fahrer, wo es lang geht, und die Spritze entscheidet selbst, was Unkraut ist und was nicht.

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Ich bedanke mich bei allen, die mir dabei geholfen haben, die vielen guten Fotos für unsere profi zu machen!
Stefan Tovornik

Der Mauerfall ist nicht mehr so präsent

Er hat so manches auf den Kopf gestellt. Die deutschen Landtechnikhersteller sahen sich neuen Möglichkeiten und großen Herausforderungen gegenüber. Man schmunzelt, denkt man an die anfangs abenteuerlichen Versuche, den Ansprüchen des „Ostens“ gerecht zu werden. Abenteuer waren auch die Begegnungen mit den Menschen in den neuen Bundesländern, die nicht wussten, ob sie etwas verloren oder gewonnen hatten.

Es waren oft die Menschen

Sie haben mich bei meiner Arbeit mehr fasziniert als die Farbe der Traktoren. Ob der Leiter des Großbetriebs oder der Opa mit den Enkeln am Feldrand, die Geschäftsführerin eines Konzerns oder der Aushilfsfahrer bei der Maisernte. Die Begeisterung für ihre Themen und das Leuchten in den Augen, wenn sie darüber sprachen, haben mich immer fasziniert und angeregt. Jetzt freue ich mich darauf, mehr Freiheit zu haben, öfter Bier zu brauen, mit dem Wohnmobil durch die Welt zu fahren und dann und wann ein paar Fotos zu machen, vielleicht sogar von Landmaschinen. Man sieht sich…

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