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Neuheiten: Antriebstechnik

Wir zeigen Ihnen die Neuheiten für die Antriebstechnik.

(Bildquelle: Redaktion profi)

Komplettes Konzept

Mit AgDrive inklusive Bodas-Software stellt Bosch Rexroth ein Komplettpaket für den hydrostatischen Fahrantrieb vor. Das System besteht aus Fahrantriebskomponenten, die nach Wahl des Fahrzeugherstellers um Softwarevarianten ergänzt werden können. Bei Bedarf kann die Software nach Iso qualifiziert werden.

E-Beregnung

Ein elektrisches Antriebssystem für motorbetriebene Schlauchwagen-Bewässerungsanlagen hat Comer zusammen mit e-comer entwickelt. Besonderer Fokus wurde laut Hersteller auf die Optimierung der Bewässerung durch die Anpassung der Geschwindigkeit der Schlauchaufwicklung gelegt. Ein geringer Energieverbrauch und eine gute Betriebseffizienz waren ebenfalls Ziele der Entwicklung. Die Lösung besteht aus einem mechanisch-elektrischen Antriebsstrang und einer elektronischen Ansteuerung mit einem Permanentmagnet-Synchronmotor SMAC132 als Direktantrieb. Das System verfügt über eine Kupplung, die automatisch den Antrieb freischalten kann, wodurch eine Sicherheitsvorrichtung ohne das Eingreifen des Anwenders möglich wird.

Cursor legt zu

FPT stellt den neuen Cursor 16 TST vor. Seine erste Serienverwendung hat der Motor im Case IH Steiger 715. Das Sechszylinder-Aggregat mit 15,9 l Hubraum leistet in diesem Fahrzeug maximal 572 kW/778 PS bei 1 900 U/min und ist mit einem zweistufigen Turbo­lader ausgestattet. Bei 1 400 U/min beträgt das Drehmoment maximal 3 255 Nm. Die Commonrail-Einspritzung der zweiten Generation arbeitet mit 2 500 bar. Veränderungen am Brennraum erlauben laut FPT nun eine Verdichtung auf 220 bar. Die Abgasnorm der Stufe V erfüllt der Motor ohne AGR und DPF. FPT betont die kompakte Bauweise und das Leistungsgewicht des neuen Cursor 16 TST.

Perkins mit H2

Im Rahmen des Projekts Coeus, das von der britischen Regierung über das Advanced Propulsion Centre UK (APC) mit 11,14 Mio. Pfund gefördert wird, soll ein 7-Liter-Industriemotor der Serie Perkins 1200 mit Hybrid-Elektrokomponenten für den Betrieb mit Wasserstoffkraftstoff entwickelt werden.
Perkins arbeitet nach eigenen Angaben dazu mit Equipmake und der Loughborough University‘s Mechanical, Electrical and Manufacturing Engineering School zusammen, um ein fortschrittliches Drop-in-Hybridaggregat mit mehreren Brennstoffen, zunächst Wasserstoff, zu entwickeln und zu produzieren. Das Aggregat soll in der Lage sein, sein Dieseläquivalent in Bezug auf Leistungsdichte und Ansprechverhalten direkt zu ersetzen.

Modulare Filter

Mann+Hummel setzt bei Filtern für Hydrauliköl und Kraftstoff auf ein modulares System. Bei der Produktentwicklung legte das Unternehmen nach eigenen Angaben Wert auf ein modulares Design, das den Anschluss unterschiedlicher Leitungsquerschnitte und Sensoren ermöglicht. Das Produktportfolio im Bereich Hydraulikfilter kann mit verschiedenen Gehäusen, Filterelementen und unterschiedlichen Dichtungen kombiniert werden. Es handelt sich um ein modulares System, welches laut Hersteller kundenspezifische Lösungen unterstützt, ohne maßgeschneiderte Werkzeuge für den einzelnen Kunden zu benötigen. Auch bei Kraftstofffiltern verfolgt das Unternehmen diesen Ansatz. Der Aufbau, bestehend aus unterschiedlichen Köpfen sowie einer Vielzahl von Filtermedien und Zubehörteilen, gestattet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise nur das Filterelement aus dem umgebenden Kunststoffgehäuse entnommen und getauscht werden.

Blow-by-Spezialist

UFI Filters hat für den Cursor 16 TST einen rotierenden und selbstreinigenden Blow-By-Filter entwickelt. Nach Angaben des Unternehmens beträgt die Filterleistung über 90 %. Der Filter besteht aus einem mehrlagigen Kunstfasermedium sowie einem Metallgewebe. Die Blow-­By-Filtertechnologie von UFI Filters filtert die vom Motor im Brennraum erzeugten Ölaerosole und gewinnt diese zurück. Der Filter leistet laut UFI Filters einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffemissionen, die direkt an der Kurbelwelle entstehen, indem er den Ausstoß von Schadstoffen wie Kohlen­dioxid, Stickoxide und Feinstaub in die Atmosphäre verhindert.

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